11. Mai 2026

Kreispokalfinalspiele

Ein tolles Event war mal wieder das von der HSG Geislar-Oberkassel in Person von Andreas Kurenbach organisierte Kreispokalfinale der Damen und Herren. Eine volle Halle bei den Spielen der Damen und Herren erzeugte eine tolle Atmosphäre und vor der Halle gab es rund um Bierwagen und Grill ein tolles „Meet & Greet“. Zu den Spielen:

HSV Troisdorf – HSG Geislar-Oberkassel 16:13 (5:9)
Zwei komplett verschiedene Halbzeiten erlebte der Zuschauer bei dem Finale der Damen. Die HSG Geislar-Oberkassel kam sehr gut ins Spiel und konnte den HSV Troisdorf gut unter Druck setzen. Gestützt auf die gut aufgelegte Torhüterin Mona Geisenfelder stand die HSG-Abwehr sicher und ließ nur wenige Treffer zu. Im Angriff wirbelten Lynn Ruloff und Cosima Peris und waren oft nur auf Kosten eines Strafwurfs zu stoppen. Diese Chance ließ sich Sandra Milmert nicht entgehen und verwandelte insgesamt 4 Strafwürfe. Mit 5:9 wurden die Seiten gewechselt.

In Halbzeit 2 zeigte sich ein komplett anderes Bild. Troisdorf rührte nun in der Abwehr Beton an und die Torhüterin Helena Eilers konnte sich mit 9 Parade auszeichnen. Im Angriff konnte Troisdorf nun endlich effektiv agieren und holte so ein Tor um das andere auf. Mitte der 2. Halbzeit war das Spiel wieder offen, aber trotz Auszeit konnte sich die HSG Geislar-Oberkassel nicht mehr auf die Qualitäten der 1. Halbzeit besinnen, der 16:13 Sieg des HSV Troisdorf war die folgerichtige Konsequenz. Troisdorf gewann den Pokal zum dritten Mal in Folge, der Handballkreis muss für 2027 einen neuen Pokal besorgen.

Es spielten:

HSV Troisdorf: Helena Eilers (9 Paraden), Michelle Röhrig (2), Laura Reusch (1), Katja Fricke (1), Martina Kretschmer, Paula Barth (3), Lara Luzak (1), Carina Westerkamp, Sarah Backeshoff (1), Lena Juchems, Jennifer Knodel, Annabelle Luisa Kaube (4/2), Kim Rastuttis (2), Katharina Struss (1), Leandra Schütte.
HSG Geislar-Oberkassel: Mona Geisenfelder (8 Paraden), Mara Lichtenthal (1 Parade), Mara Bingel, Lisa Neusser, Sandra Milmert (4/4), Stefanie Boden (1), Cosima Peris (5), Anna Müller, Lynn Ruloff (3), Charlotte Schreivogel, Jana Beerhorst, Sarah Barzen, Jennifer Tröltzsch, Minou Shahin, Lena Werner, Anna-Katharina Hoffmann

HSG Geislar-Oberkassel – TSV Bonn rrh. III 29:20 (13:12)
Auch im Finale der Männer erlebte man 2 unterschiedliche Halbzeiten. Die TSV Bonn war heiß wie Frittenfett und wollte dem zukünftigen Ligakonkurrenten in der Verbandsliga (an dieser Stelle herzlichen Glückwunsch zum Aufstieg !) den Pokal nicht ohne Kampf überlassen. Die HSG Geislar-Oberkassel konnte sich zu keiner Zeit in der ersten Spielhälfte absetzen und fand auch wenig Abwehrlösungen gegen Tobias Trimborn im Angriff der TSV Bonn. Aber angetrieben von Linus Harmgarth war der Angriff trotz klasse Leistung von Jan Schäper im Tor der TSV einigermaßen erfolgreich, so dass man mit einer 1-Tore-Führung in die Halbzeit gehen konnte.

In Halbzeit 2 schien der TSV Bonn die Luft auszugehen, recht schnell konnte die HSG Geislar-Oberkassel das Zepter des Spiels übernehmen. Die Abwehr stand sicherer und wenn ein Ball aufs Tor kam, zeigte Luca Evers seine Qualitäten im Tor. Im Angriff waren Linus Harmgarth und Simon Ollefs brandgefährlich und konnten oft nur auf Kosten eines Strafwurfs gestoppt werden. Diese wurden durch Niccolo Sanna sicher verwandelt und schon bei Spielminute 45 konnte man sich sicher sein, dass die HSG Geislar-Oberkassel sich ebenfalls den Pokal zum dritten Mal in Folge sichern würde. Mit 29:20 gelang das auch und die Freude bei den Hausherren war groß.

Es spielten:

TSV Bonn rrh.: Roman Priebsch (3 Paraden), Jan Schäper (11/1 Paraden), Niklas Sevecke, Lucas Ufer, Julius Arnold (3), Peter Berens (1), Patrick Walossek (1), Finn Warnecke, Johann Frensch (1), Tobias Trimborn (9/2), David Lucas Bouveret, Hans-Günter Labes (3), Lennart Klein (1), Christoph Gerhartz, Lennart Louis Polke (2)
HSG Geislar-Oberkassel: Ryan Wistoff (1 Parade), Paul Berrisch (1 Parade), Luca Evers (9 Paraden), Jannik Müller (1), Christopher Wenzel (2), Niccolo Sanna (6/5), Christian Möge, Jakob Finkl (1), Jakob Wiemann (1), Andreas Solsbacher (2), Linus Harmgarth (9), Jona Heinz (1), Simon Horn (1), Simon Ollefs (4), Emil Anton Lunkenheimer (2).